
Am Samstag, dem 7. November 2026, erreicht die Stadt Lodi einen weiteren Meilenstein bei der Aufwertung ihres historischen Erbes: Mit der Ausrichtung des Studientags «Oltre la Battaglia 1796–2026» bekräftigt sie ihren Beitritt zur Europäischen Föderation der Napoleon-Städte. – Ziel: Napoleon.
Das Kolloquium wird von der Stadtverwaltung von Lodi in enger Zusammenarbeit mit dem „Centro di Documentazione delle Residenze Reali Lombarde“ um 10:00 Uhr am Sitz der Banca BCC Centropadana organisiert. bringt das Kolloquium Historiker, Experten und Interessierte zusammen, um die Ereignisse vom Mai 1796 zu beleuchten – ein entscheidender Moment, der die Region um Lodi prägte und die Geschichte ganz Europas beeinflusste. Die Vorträge von Stefano Levati, Paolo Palumbo und Piersergio Allevi beleuchten die Entstehung des napoleonischen Mythos, die Realitäten des Krieges und die Entwicklung der Uniformen jener Zeit.
Technologische Innovation und historisches Eintauchen
Einer der Höhepunkte dieser Veranstaltung ist das Zusammenspiel von historischer Erzählung und digitaler Innovation. Dank der Partnerschaft zwischen der FECN – Destination Napoleon und dem Unternehmen Sandora können Besucher das immersive virtuelle Erlebnis «Napoleon: Der Ruhm, der Untergang, die Legende». Diese virtuelle Ausstellung, die vom 5. bis 15. November 2026 in der Sala Granata der Biblioteca Laudense zu sehen ist, bietet eine einzigartige Reise in das Herz der napoleonischen Geschichte und verbindet dabei historische Genauigkeit mit modernsten technologischen Mitteln im Dienste der breiten Öffentlichkeit und der jungen Generationen.
Eine städtische Route, die in das europäische Netz eingebunden ist
Der Nachmittag ab 15:00 Uhr ist einer Erkundung vor Ort gewidmet, mit einer Führung zu den symbolträchtigen Orten der Stadt: von der Napoleon-Bonaparte-Brücke, die als Ersatz für die alte, durch die Schlacht von Lodi berühmt gewordene Brücke über die Adda errichtet wurde, bis zur Piazza Ospitale, vorbei am Glockenturm der Chiesa di San Francesco, dem Palazzo Vescovile und dem Palazzo Sommariva.
