
TRSTENO, KROATIEN — 2. Juni 2026 — Im Anschluss an die Generalversammlung in Herceg Novi reisten Vertreter der Europäischen Föderation der Napoleonischen Städte – Destination Napoléon nach Trsteno, um an einer Fachsitzung teilzunehmen, die sich mit lokalen historischen Forschungen und dem archäologischen Erbe aus der napoleonischen Zeit befasste.
Eleonora Berti und Denise de Roux trafen sich mit einer Delegation lokaler Experten, um sich über die historischen Verbindungen zwischen der Region und der napoleonischen Zeit auszutauschen. Das Treffen wurde von Professor Josip Belamarić koordiniert, einem Mitglied des Wissenschaftlichen Ausschusses der Europäischen Föderation der Napoleonischen Städte – Destination Napoleon.
Archäologische und historische Funde im Mittelpunkt des Austauschs

Im Mittelpunkt der Gespräche standen vor allem die archäologischen Funde, die bei den Restaurierungsarbeiten an der Stützmauer und dem Plateau vor der St.-Guido-Kirche gemacht wurden.
An der Veranstaltung nahmen mehrere Persönlichkeiten teil, die sich für die Erhaltung und Dokumentation dieses Kulturerbes engagieren. Vinko Čenić, der direkt an den ersten archäologischen Feldforschungen beteiligt war, gab einen praktischen Einblick in die Geschichte der Stätte. Dr. Vesna Čučić, Historikerin und ehemalige Direktorin der Bibliotheken von Dubrovnik, stellte ihrerseits ihre jüngste Veröffentlichung vor, Die letzte Krise der Republik Dubrovnik. Seine Arbeit befasst sich mit dem Konflikt von 1806 auf dem Gebiet der Republik, in dem Frankreich gegen die russisch-montenegrinische Koalition kämpfte.
Lokale Zusammenarbeit und kulturelle Verbindungen
An der Veranstaltung nahm auch der in Paris ausgebildete kroatische Maler Zvonimir Mihanović teil, der den historischen Beziehungen zwischen Frankreich und Kroatien eine zeitgenössische kulturelle Perspektive verlieh.
Dieser Besuch stellt einen wichtigen Schritt bei der Bewertung des Potenzials dar, das Kulturerbe von Trsteno in das europäische Netzwerk „Destination Napoléon“ zu integrieren. Er trägt zudem zur Stärkung der kulturellen Beziehungen und der grenzüberschreitenden historischen Forschung bei.
